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Der einzige lebende Junge in Lübeck

Der Tag bricht, mein Herz sprichtund es tut Kunde von IlluminationWege weisen, alle führen sie hierherUnd hier bin ichDer einzige lebende Junge in LübeckIch habe Heute dort nichts zu tun, außer zu lächelnFliege höher als Sorgen Wolken tragenHier bin ichDer einzige lebende Junge in Lübeck.

Kilimandscharo

Dugedanken schicken mich fernab wie Aeroplane Neufundland hinter Wolkenwand soweit ich es erahne Komm lass uns verloren gehn‘ auf dem Weg, was Heimat ist wir wollen nur nach vorne sehn‘ bis der Himmel uns vergisst Kilimandscharo für Dich will ich sein Deine Hügel erklimmen im … Kilimandscharo weiterlesen

Hymnen

Ich springe in das Rosarot und steh dabei in Lohn und Brot Ersehne mir was ich noch hatte: Wälder, Hymnen, Zuckerwatte vergieße weltlich alle Schuld in deinen Kelch voll Ungeduld als wir noch waren wer wir sind: allerwelten Wunderkind

Pfauenrad

Ich gebe zu, nicht jeder Tag gleicht wohl einem Pfauenrad Ein graues Meer mit Drama-Hang, all dieser Tage tagelang Gurgelnd unter geht die Gischt, bis der Tage Licht erlischt Wenn alles illusionengleich, Äonen wohn‘ im Himmelsreich Ich ruf‘ Dir zu: „Oh, wanke nicht!“ Der Tage … Pfauenrad weiterlesen

Geburtsrecht

Da ist eine Magie in uns allen, ein gleißendes Leuchten in jeder Faser Da ist ein Wahnsinn in uns allen, es klebt an uns wie Zeit im Raum Da ist eine Wunde in uns allen, durch das Geburtsrecht markiert Da ist ein Wunsch in uns … Geburtsrecht weiterlesen

Kolosseum

Und wenn das Licht zur Neige geht, komm ich runter in dein Rom ich zelebriere deinen Süden, und deinen guten Ton nun bin ich ganz bei dir, wie habe das vermisst ich werde sein was du verlangst und du niemals vergisst ich kann bei Dir … Kolosseum weiterlesen

Hinter der Schwelle

Das letzte woran er sich erinnerte, war sein sich spiegelndes Antlitz in tausenden Regentropfen. Ein Gefühl des Fallens und der Duft von einem vergangenen Frühlingstag. Vielleicht ein Kinderlachen, oder ein Raunen. Angehalten und eingefroren wie ein Abbild der Zeit. Alles geschieht in bester Absicht und … Hinter der Schwelle weiterlesen

Antidot

Wohlgefallen in Arme so offen, ein bisschen Anmut auf den Lippen Du sprichst Worte in mein Ohr oh, warm wie feinster Kinderschlaf! Deine Seele hinter einer offenen Tür, ein Windhauch durch das Fenster Bitte horche an mein Herz es trägt Kunde von Morgen Ich will … Antidot weiterlesen

Verraten

Ich laufe durch die Stadt, mit einem Schild in meinen Armen Die Leute schauen mich an, das Schild trägt deinen Namen Wie fühlt er sich wohl an, der letzte Zug von meinem Atem Dabei denk ich an dich, jetzt hab ich es verraten.

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